Satzung des VfR Krefeld 1920 e.V.

Satzung des VfR Krefeld 1920 e.V.

Name, Zweck und Aufgabe des Vereins

§1

  1. Der Verein führt den Namen „Verein für Rasensport 1920 e.V. Krefeld“. Er ist unter der lfd. .Nummer 1242 in das Vereinsregister des Amtsgerichts Krefeld eingetragen.
  2. Sitz, Gerichtsstand und Erfüllungsort ist Krefeld.
  3. Haushaltsjahr ist das Kalenderjahr.
  4. Die Vereinsfarben sind schwarz (Hosen) und gelb (Trikots).

 §2

  1. Der Verein betreibt Fußball und Breitensport, wobei Erziehung der Jugend, Kameradschaft und Geselligkeit Vorrang bei alten Mitgliedern hat.
  2. Der Verein ist parteipolitisch, weltanschaulich und rassisch neutral. Er vertritt den Amateurgedanken.

 §3

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich, unmittelbar und selbstlos gemeinnützige Zwecke im Sinne der Abgabenordnung 1977 (Dritter Abschnitt: Steuerbegünstigte Zwecke). Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden.
  2. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Etwaige Überschüsse werden ausschließlich satzungsgemäßen, eigennützigen Zwecken zugeführt.
  3. Der Verein ist jedoch berechtigt, Erträge ganz oder teilweise einer Rücklage zuzuführen, um die satzungsmäßigen, steuerbegünstigten Zwecke nachhaltig erfüllen zu können. Für die Durchführung eines vom Verein beschlossenen bestimmten Planvorhabens kann ebenfalls eine Rücklage gebildet werden, die in angemessener Zeit aufzulösen ist.

 §4

  1. Der Verein ist mittelbar oder unmittelbar Mitglied des Stadtsportbundes Krefeld (SSB), des Landessportbundes (LSB), des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), des Fußballverbandes Niederrhein (FVN), des Westdeutschen Fußball- und Leichtathletikverbandes (WFLV) sowie des Deutschen Fußballbundes (DFB) und erkennt deren Satzungen und Ordnungen an.
  2. Der Verein ist berechtigt, nationale und internationale Turniere durchzuführen.

 

Mitgliedschaft

§5

  1. Mitglied kann jede natürliche Person werden. Der Aufnahmeantrag erfolgt schriftlich. Die Entscheidung. über die Aufnahme trifft das Präsidium.
  2. Jugendliche unter 18 Jahren können nur Mitglied werden, wenn die Erziehungsberechtigten ihr Einverständnis erklären.
  3. Die Mitgliedschaft ist nicht übertragbar und nicht vererblich. Die Ausübung der Mitgliedschaftsrechte kann nicht einem anderen überlassen werden.
  4. Mit dem Eintritt unterliegt das Mitglied der Vereinssatzung.

 §6

  1. Der Verein besteht aus.
  2. a) aktiven Senioren,
  3. b) aktiven Junioren,
  4. c) passiven Mitgliedern.
  5. Die Mitgliedschaft endet:
  6. a) durch Tod des Mitgliedes,
  7. b) durch Austritt aus dem Verein,
  8. c) durch Ausschluss aus dem Verein.
  9. Der Austritt erfolgt mittels schriftlicher Austrittserklärung an den Geschäftsführer, bei Jugendlichen mit Einverständnis der Erziehungsberechtigten. Bei dem Austritt aktiver Mitglieder, insbesondere bei Vereinswechsel, sind die Regelungen der DFB-Spielordnung in der jeweils geltenden Fassung zu beachten.
  10. Der Ausschluss regelt sich nach § 8 und § 9 der Satzung.

 

Rechte und Pflichten der Mitglieder

§7

  1. Die Mitglieder haben das Recht zur:
  2. a) Teilnahme an Mitgliederversammlungen mit vollem Stimm- und Antragsrecht,
  3. b) Teilnahme an Veranstaltungen und Nutzung von Einrichtungen des Vereins.
  4. Die Mitglieder haben die Pflicht zur:
  5. a) Beachtung der Satzung und der sonstig geltenden Bestimmungen, die das Vereinsleben regeln;
  6. b) Entrichtung der Beiträge, deren Höhe von der Mitgliederversammlung beschlossen wird und für das volle Kalenderjahr gelten; eine Nachforderung von 4 Jahren ist möglich;
  7. c) Rückgabe von Vereinseigentum. Das Vereinseigentum muss mit Beendigung der Mitgliedschaft zurückgegeben worden sein. Bei Verlust muss der Wert erstattet werden.

 

Ausschluss

§8

Ausschlussgründe sind:

  1. a) wiederholter oder grober Verstoß gegen die Vereinssatzung oder die Satzungen und Ordnungen der Fachverbände;
  2. b) grober Verstoß gegen das Ansehen und die Ehre des Vereins;
  3. c) Nichtzahlung der laufenden Beiträge, wenn das Mitglied, trotz mehrmaliger Zahlungsaufforderung, mit mehr als einem Jahresbeitrag in Rückstand ist.

 §9

  1. Der Ausschluss erfolgt nach vorheriger Anhörung des Mitglieds im Präsidium durch den Vorstand.
  2. Der Ausschluss ist dem Mitglied schriftlich mitzuteilen.
  3. Der Bescheid ist mit Einschreibebrief zuzustellen.

 

Organe des Vereins

§10

Die Organe des Vereins sind:

  1. a) die Mitgliederversammlung;
  2. b) der Vorstand, bestehend aus:

dem 1. Vorsitzenden und dem 2. Vorsitzenden (Wirtschaft und Finanzen) als Alleinvertretungsberechtigte im Sinne des S 26 BGB,

  1. c) das Präsidium, bestehend aus:

1) dem Vorstand gem. Absatz b)

2) dem Geschäftsführer,

3) dem Fußballobmann,

4) dem Jugendleiter;

  1. d) der Beirat, bestehend aus:

1) dem Pressewart,

2) dem Übungsleiter Gymnastik,

3) dem Sozialwart,

4) maximal sieben Beisitzern; Anzahl, Aufgaben und Zuständigkeiten werden vom Präsidium festgelegt. Der Beirat hat das Präsidium in allen wichtigen Angelegenheiten, insbesondere bei der Aufstellung des Haushaltsplanes zu beraten. Er ist zuständig für die Bearbeitung der Angelegenheiten, die ihm der Verein überträgt. Er hat ferner die Aufgabe, in Abstimmung mit dem Präsidium die Kassenprüfer zu benennen, welche von der Mitgliederversammlung bestätigt werden müssen.

  1. e) der Vereinsjugendtag (Anhang -1-)
  2. f) der Ältestenrat (Anhang -2-).
  3. Mitglieder des Vorstandes, Präsidiums und des Beirates müssen die Vereinsmitgliedschaft besitzen. Besondere Vertreter im Sinne des §30 BGB sind von dieser Regelung nicht betroffen.
  4. Die Wahl in ein Organ zu b), c) und d) setzt die Volljährigkeit des Bewerbers voraus.
  5. Die Arbeit alter Gewählten ist ehrenamtlich.
  6. Die Aufgaben und Zuständigkeiten der einzelnen Präsidiumsmitglieder werden in einer von dem Präsidium zu erlassenden Geschäftsordnung geregelt.

 §11

  1. Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ im Verein. Sie ist mindestens einmal im Jahr einzuberufen. Neuwahlen zum Vorstand, Präsidium und Beirat finden alte zwei Jahre statt.
  2. Zu der Mitgliederversammlung muss schriftlich unter Bekanntgabe der Tagesordnung zwei Wochen vorher durch Aushang im Vereinsheim und im Vereinsschaukasten an der Kabinenwand eingeladen werden.
  3. Zusätzlich wird die Einladung ins Internet auf unsere Homepage www.rasensport-krefeld.de eingestellt.
  4. Ehrenmitgliedern und außerhalb Krefelds wohnenden Mitgliedern wird die Einladung per Postbrief zugestellt.

 §12

  1. In besonderen Fällen kann das Präsidium aus eigenem Entschluss eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen.
  2. Es ist dazu verpflichtet, wenn ein Drittel der Mitglieder eine derartige Versammlung wünscht.
  3. Eine solche Versammlung muss spätestens zwei Monate nach Begehren erfolgen.

 §13

  1. Die Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.
  2. Beschlussunfähig wird die Versammlung, wenn die Hälfte der nach der Anwesenheitsliste stimmberechtigten Teilnehmer nicht mehr anwesend ist. Ist das der Fall, muss die Versammlung neu einberufen werden.

 §14

  1. Bei Beschlussfassung und Wahlen entscheidet die Mehrheit der gültigen Stimmen ohne Rücksicht auf Enthaltungen. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.
  2. Über den Verlauf der Versammlung wird ein Protokoll vom Protokollführer geführt, welches von ihm und dem Versammlungsleiter unterschrieben werden muss.
  3. Finden Änderungen im Vorsitz oder der Satzung statt, muss dieses Protokoll beim Amtsgericht Krefeld, Vereinsregister Nr.: 1242 , zur Eintragung eingereicht werden.

 §15

  1. Für die Neuwahl alle zwei Jahre wird sinngemäß folgende Tagesordnung zugrunde gelegt:
  2. a) Begrüßung und Totenehrung,
  3. b) Wahl des Protokollführers,
  4. c) Vorlage und Genehmigung des letzten Protokolls,
  5. d) Berichte aus dem Vorstand, Präsidium, Beirat sowie der Kassenprüfer,
  6. e) allgemeine Aussprache
  7. f) Wahl des Versammlungsleiters,
  8. g) Entlastung des Vorstandes,
  9. h) Neuwahl des Vorstandes, des Präsidiums, des Beirates und des Ältestenrates sowie Bestätigung des Jugendleiters.
  10. i) Bestätigung der Kassenprüfer,
  11. j) Anträge,
  12. k) Verschiedenes.
  13. Anträge zur Tagesordnung können dem Vorstand bis drei Tage vor der Versammlung schriftlich eingereicht werden.
  14. Dringlichkeitsanträge können bis 20 Minuten nach Beginn der Versammlung gestellt werden. Sie bedürfen der Zustimmung von zwei Drittel der anwesenden Mitglieder.
  15. Bei einem Dringlichkeitsantrag kann je ein Mitglied dafür oder dagegen reden. Wird der Antrag zugelassen, wird er wie ein normaler Antrag behandelt.

 §16

  1. Die Wahlen werden im Allgemeinen offen durchgeführt.
  2. Ist ein Mitglied gegen offene Wahlen, muss geheim abgestimmt werden.

 §17

  1. Der Verein wird durch den 1. Vorsitzenden oder den 2. Vorsitzenden in alten Belangen vertreten, wenn die Mitgliederversammlung in Einzelfällen nicht anders entscheidet.
  2. Der 1. Vorsitzende und der 2. Vorsitzende haben Einzelvertretungsrecht.

 §18

  1. Das Präsidium tritt mindestens einmal im Monat zusammen. Einzelheiten regelt die Geschäftsordnung für das Präsidium (§ 10, Ziffer 5.).
  2. Scheidet ein Mitglied im Präsidium oder im Beirat aus, hat sich das betreffende Gremium innerhalb einer angemessenen Frist bis zur nächsten Mitgliederversammlung zu ergänzen.

 

Haftung

§19

Verstößt ein Mitglied schuldhaft gegen die Satzung, so haftet bei eventuell eintretenden Schäden das Mitglied persönlich.

 

Satzungsänderungen

§20

  1. Satzungsänderungen sind den Mitgliedern mit der Einladung zur Mitgliederversammlung bekannt zu geben.
  2. Satzungsänderungen bedürfen der Zustimmung von zwei Dritteln der erschienenen Mitglieder.

 

Auflösung

§21

  1. Die Auflösung des Vereins kann nur erfolgen, wenn mindestens 75% der anwesenden Mitglieder für diesen Antrag stimmt.
  2. Bei der Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Krefeld oder eine gemeinnützige Sportorganisation bzw. an einen gemeinnützigen Verein mit der Zweckbestimmung, dass dieses Vermögen unmittelbar und ausschließlich zur Förderung des Sportes zu verwenden ist.

 

Inkrafttreten der Satzung

§22

  1. Diese Satzung wurde von der ordentlichen Mitgliederversammlung am 19.03.2011 beschlossen.
  2. Mit der Eintragung in das Vereinsregister tritt diese Satzung in Kraft.
  3. Alle vorhergehenden Satzungen sind damit außer Kraft gesetzt.

 

Krefeld, den 19. März 2011


 

Anhang -1-

Jugendordnung

 

Name und Mitgliedschaft

§1

Mitglieder der Jugendabteilung des VfR 1920 e.V. Krefeld sind alle weiblichen und männlichen Jugendlichen sowie die gewählten und in die Jugendabteilung berufenen Vereinsmitglieder.

 

Aufgaben

§2

Die Jugendabteilung des VfR 1920 e.V. Krefeld führt sich selbständig und entscheidet über die Verwendung der ihr zufließenden Mittel.

Aufgaben der Jugendabteilung sind:

  1. a) Förderung des Sports als Teil der Jugendarbeit,
  2. b) Pflege der sportlichen Betätigung zur körperlichen Leistungsfähigkeit, Gesunderhaltung und Lebensfreude,
  3. c) Erziehung zur kritischen Auseinandersetzung mit der Situation der Jugendlichen in der modernen Gesellschaft und Vermittlung der Fähigkeit zur Einsicht in gesellschaftliche Zusammenhänge,
  4. d) Entwicklung neuer Formen des Sportes, der Bildung und zeitgemäßer Gesellung,
  5. e) Zusammenarbeit mit allen Jugendorganisationen,
  6. f) Pflege der internationalen Verständigung.

 

Organe

§3

Organe der Jugend des VfR 1920 e.V. Krefeld sind:

  1. a) der Vereinsjugendtag,
  2. b) der Vereinsjugendausschuss.

 

Vereinsjugendtag

§4

  1. a) Der Vereinsjugendtag ist das oberste Organ der Jugend. Er besteht aus allen Mitgliedern der Jugendabteilung.
  2. b) Aufgaben des Vereinsjugendtages sind:

1) Entgegennahme der Berichte des Vereinsjugendausschusses,

2) Bericht des Finanzverwalters über den Jahresabschluss,

3) Entlastung des Vereinsjugendausschusses,

4) Wahl des Vereinsjugendausschusses,

5) Beschlussfassung über vorliegende Anträge.

  1. c) Der ordentliche Vereinsjugendtag findet zweijährlich in zeitlicher Anlehnung vor der Mitgliederversammlung statt. Er wird zwei Wochen vorher vom Vereinsjugendausschuss unter Bekanntgabe der Tagesordnung und der eventuellen Anträge durch Aushang im Clubhaus einberufen. Auf Antrag eines Drittels der stimmberechtigten Mitglieder der Jugendabteilung oder eines mit 50% der Stimmen gefassten Beschlusses des Vereinsjugendausschusses muss ein außerordentlicher Vereinsjugendtag spätestens nach zwei Monaten mit einer Ladungsfrist von zwei Wochen stattfinden.
  2. d) Der Vereinsjugendtag ist unabhängig von der Anzahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig. Beschlussunfähig wird der Vereinsjugendtag, wenn die Hälfte der nach der Anwesenheitsliste stimmberechtigten Teilnehmer nicht mehr anwesend ist. Ist das der Fall, muss die Versammlung neu einberufen werden.
  3. e) Bei Beschlussfassungen und Wahlen entscheidet die Mehrheit der gültigen Stimmen ohne Rücksicht auf Enthaltungen. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.
  4. f) Stimmberechtigt bei Abstimmungen und Wahlen sind alle Mitglieder der Jugendabteilung ab 10 (zehn) Jahren. Jedes stimmberechtigte Mitglied der Jugendabteilung hat dabei je eine nicht übertragbare Stimme.

 

Vereinsjugendausschuss

§5

  1. a) Der Vereinsjugendausschuss besteht aus:

1) dem Jugendleiter und seinem Stellvertreter,

2) dem Jugendgeschäftsführer und seinem Stellvertreter

3) dem Jugend-Fußballobmann,

4) maximal fünf Beisitzern; Anzahl, Aufgaben und Zuständigkeiten werden von den Mitgliedern des Jugendausschusses [ 1) – 3) ] festgelegt;

5) zwei Jugendvertretern die z.Zt. der Wahl noch Jugendliche sind. Bei weiblichen und männlichen Mitgliedern in der Jugendabteilung ist je ein weiblicher und ein männlicher Jugendvertreter wählen zu lassen.

  1. b) Der Jugendleiter vertritt die Interessen der Vereinsjugend unter Berücksichtigung der Interessen des Vereins nach innen und außen. Er ist Mitglied des Präsidiums.
  2. c) Die Mitglieder des Vereinsjugendausschusses werden vom Vereinsjugendtag für zwei Jahre gewählt.
  3. d) In den Vereinsjugendausschuss ist jedes Vereinsmitglied wählbar.
  4. e) Der Vereinsjugendausschuss erfüllt seine Aufgaben im Rahmen der Satzung, der Jugendordnung sowie der Beschlüsse des Vereinsjugendtages. Der Vereinsjugendausschuss ist für seine Beschlüsse dem Vereinsjugendtag und dem Präsidium des Vereins verantwortlich.
  5. f) Der Vereinsjugendausschuss tritt mindestens einmal im Monat zusammen. Scheidet ein Mitglied im Vereinsjugendausschuss aus, kann sich dieser bis zum nächsten Vereinsjugendtag ergänzen.
  6. g) Der Vereinsjugendausschuss ist zuständig für alle Jugendangelegenheiten des Vereins.

 

Wettkampf. und Spielordnung

§6

Einzelheiten der Wettkämpfe regelt die Wettkampf- oder Spielordnung des Westdeutschen Fußball- und Leichtathletikverbandes (WFLV).

Die Selbstverantwortung der Jugendlichen für die Einhaltung der geltenden Bestimmungen ist zu stärken.

 

Änderungen der Jugendordnung

§7

Änderungen der Jugendordnung können nur von dem ordentlichen Vereinsjugendtag oder einem speziell zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Vereinsjugendtag beschlossen werden.

Sie bedürfen der Zustimmung von mindestens zwei Dritteln der anwesenden Stimmberechtigten und der Genehmigung durch die Mitgliederversammlung.

 

Inkrafttreten der Jugendordnung

§8

Diese Jugendordnung wurde von dem außerordentlichen Vereinsjugendtag am 16. März 2005 beschlossen. Sie ist Bestandteil der Satzung und tritt mit Eintrag der Satzung in das Vereinsregister in Kraft.

 

 

Krefeld, den 16. März 2005


Anhang – 2 –

Ältestenrat

  1. Zum Mitglied des Ältestenrates kann gewählt werden, wer:
  2. a) mindestens das 50. Lebensjahr erreicht hat und
  3. b) mindestens 10 Jahre Mitglied im VfR 1920 e.V. Krefeld ist, sofern die Mitgliederversammlung in Einzelfällen nicht anders entscheidet.
  4. Die Mitglieder des Ältestenrates werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt.
  5. Der Ältestenrat besteht aus fünf Mitgliedern. Die Mitglieder des Ältestenrates nominieren aus ihrer Mitte den Vorsitzenden.
  6. Die Mitglieder des Ältestenrates dürfen nicht dem Vorstand, dem Präsidium, dem Beirat oder dem Vereinsjugendausschuss angehören.
  7. Der Ältestenrat ist ein selbständiges Organ. Sein Aufgabenbereich erstreckt sich auf die:
  8. a) Wahrung der Vereinstradition,
  9. b) Bearbeitung und Prüfung der Vorschläge für Ehrungen und Verleihungen,
  10. c) Antragstellung auf Einberufung außerordentlicher Mitgliederversammlungen gemäß § 12, Ziffer 2 der Satzung,
  11. d) Schlichtung von Streitigkeiten zwischen den Vereinsmitgliedern,
  12. e) Mitwirkung im Rahmen von Ausschlussverfahren.
  13. Die Einberufung zur Ältestenratssitzung obliegt dem Vorsitzenden des Ältestenrates. Sie muss acht Tage vorher unter Angabe der zur Debatte stehenden Punkte erfolgen.
  14. Präsidiumsmitglieder können beim Ältestenrat beratend mitwirken wenn nicht Angelegenheiten, die das Präsidium betreffen, zur Debatte stehen.
  15. Der Ältestenrat ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.
  16. Die Beratungen des Ältestenrates sind vertraulich.
  17. Ein Ältestenratsmitglied kann nicht an der Sitzung teilnehmen, wenn eine Angelegenheit behandelt wird, von der es direkt oder indirekt betroffen ist.
  18. Dieser Anhang .2. ist Bestandteil der Satzung und tritt mit Eintrag der Satzung in das Vereinsregister in Kraft. Alte vorhergehenden Ordnungen des Ältestenrates sind damit außer Kraft gesetzt.

 

 

Krefeld, den 11. April 2008